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Einmal Nairobi und zurück...

Der Weltklimagipfel in Nairobi ist beendet.

Hä? Warte mal... Da war ein Klimagipfel?! Echt?... Cool!

Klingt eigentlich ganz gut: Das Kyoto-Protokoll läuft in vier Jahren aus, also braucht man was neues. Ein Abkommen, um dem Klimaschutz erneut ein Gesicht und einen Namen zu geben. Kyoto Reloaded, praktisch...

Dumm nur, dass ausgerechnet die größte Umweltsau des Planeten (Wir wollen keine Namen nennen. Nicht wahr, George?) das Kyotoprotokoll nicht unterzeichnet hat und damit eigentlich die ganze globale Wirksamkeit des Abkommens zunichte macht.

Wofür also ein Nairobiprotokoll? Nun ja, zum einen wäre es eine gute Gelegenheit nochmal in aller Öffentlichkeit Bilanz zu ziehen, wer den Planeten sauber hält und wer nicht. Zum anderen hätte man Kyoto verlängern, verschärfen und mit internationalen Sanktionen ausstatten, für den Fall, dass man sich nicht dran hält.

Was war stattdessen? Nix… Das triffts ziemlich genau.

Eigentlich war der ganze Zirkus nur eine riesige (vermeidbare) Umweltverschmutzung. Hunderte Minister, Sachverständige, Lobbyisten und werweißwasnoch sind nach Nairobi geflogen und wieder zurück (alle einzeln natürlich) ohne einen brauchbaren Klimaschutzfahrplan für die kommenden Jahrzehnte.

Dabei hätte es so einfach sein können, und vor allem so lukrativ. Klimaschutzfonds mit Renditen von 12-15%[1], Umweltschonende Technologien, besonders made in Germany und der Handel mit Verschmutzungszertifikaten sind nicht nur eine Möglichkeit verdammt viel Geld zu verdienen[2], sondern schützen dabei auch noch den Planeten. Besser geht’s eigentlich nicht, weil damit endlich das unsägliche Argument, besonders der amerikanischen, Industrie- und Wirtschaftsverbände, Umweltschutz behindere das Wachstum und vernichte Arbeitsplätze, widerlegt wurde.

Hoffen wir mal, dass die Erkenntnis „Umweltschutz gleich Mordsrendite“ noch rechtzeitig in den Köpfen der Entscheidungsträger ankommt.

Weil er in die selbe Kerbe haut, hier auch der bissige Kommentar von Frank Schätzing[3], im „heute journal“ vom 17.11.2006

20.11.06 10:25
 


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